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Die Märbelmühle in Sachsenbrunn
Das alte Fabrikgebäude am Oberlauf der Werra bietet einen Beitrag zur regionalen Geschichte Südthüringes. Der Schwerpunkt ist die Verbreitung der ehemaligen Steinmärbelherstellung im neunzehnten Jahrhundert und die Tonmurmelherstellung im zwanzigsten Jahrhundert.
Seit 1994 wird die Ruine wieder aufgebaut. Im Keller der Ruine befanden sich nur noch der Ringbrandofen (dessen Schornstein abgerissen wurde) ein verschütteter Brunnen, eine Transmission und die desolaten Mühlachsen mit den Kammrädern. Von der Märbelherstellung war nichts mehr zu sehen. Der Aufbau des Murmelmuseum begann mühevoll. Viele Requisiten wurden und werden im Ort Sachsenbrunn aufgetrieben. Den Spendern herzlichen Dank. Ziel beim Aufbau des Museums ist das Wiederherstellen der drei Mühlachsen und der drei Wasserräder mit dem Gerinne, ( über das das Wasser zu den drei Wasserrädern lief).
Vorhanden sind Holzbottiche, in denen die Märbeln hergestellt wurden, die Färbe und Polierfässer, eine Olivenperlenpressmaschine und eine Menge Kisten mit Murmeln. Auch eine alte Schrotmühle steht in einer Ecke. An der dritten Mühlachse wird der Generator ( leider vorerst nur dekorativ ) wieder zu sehen sein . Im Aussengelände ist 2003 noch eine Ausstellungsstrecke dazu gekommen. In ihr steht eine Maschine die aus Tonkugeln im erd - feuchtem Zustand Bausteine geprägt hat. Dazu eine grosse Modellburganlage deren Steine mit der eben genannten Maschine hergestellt wurden.
Es wird noch einige Zeit vergehen, bis die einzigartige Tonmärbelfabrik als Museum funktionstüchtig ist, aber der Anfang ist getan .
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